Yoga für jedes Alter

Die älteste Yogalehrerin der Welt, Tao Porchon-Lynch, ist 98 Jahre alt, sie unterrichtet immer noch fünf Mal in der Woche Yoga.

Das Faszinierende an den Faszien

Wieso kommen eigentlich Faszien erst seit einigen Jahren ins Gerede? Denn eigentlich spielen sie als feine, zähe bindegewebige Häute eine wichtige Rolle. Sie hüllen beim Menschen die Muskeln ein, und erlauben es, die einzelnen Muskeln voneinander zu abzugrenzen. Keine Lebensform käme ohne den Halt dieser elastischen Häute aus. Beim Menschen übernehmen sie auch die Aufgabe, die Lymphe zwischen den Faszien abzuleiten. Jeder Transport, ob hin oder weg wird durch Muskelbewegung unterstützt. Kommt es zu einem Stau der Lymphe, so verkleben die Faszien.

Die Faszien umhüllen ausnahmslos jeden Muskel, jeden Knochen, jedes Organ und auch die Nerven. Ein umspannendes Netz aus Häuten sind die Faszien, die auch auf das vegetative Nervensystem wirken.

Selbst die Psyche steuert die Faszienspannung. Die innere Gelassenheit senkt unsere Körperspannung. Stehen Faszien unter Spannung, so erhöht sich der Tonus und eine spirale kann in Gang gesetzt werden. Ungewohnte Bewegungen reichen aus, um Muskeln zu zerren oder reißen zu lassen.

Bewegungsmangel, Operationen, Schonhaltungen und falsche Haltungen sowie ständigen psychischen Stress lassen die Faszien verhärten. Unbeweglichkeit durch Abnahme der Elastinanteile in den Faszien führen zu einem Schwund ihrer Gleitfähigkeit. Der Bewegungsspielraum der Muskeln und Gelenke verringert sich in Folge. Schmerz setzt ein.

Aber Faszien können noch mehr. Sie formen auch unseren Körper. Sie bilden dahingehend eine veränderliche Grundmatrix. Wird nun ein Körperteil behandelt, ändert sich auch die Form des behandelnden Körperteils und dessen Beweglichkeit nimmt drastisch zu.

Faszien Training ist aus diesem Grund ein Muss für mehr Beweglichkeit und Erhalt der schmerzfreien Gelenke. Buchen Sie das individuelle Faszien-Training bei MM-Yoga

Ein Punkt, der für alles steht

Heute geht es mal um den Punkt. Der Punkt, der am Kopfe des OM Zeichens steht. Der Punkt hat die Sanskrit Bezeichnung Bindu. Wir kennen ihn als: Einen Punkt setzen, ohne Punkt und Komma reden, punktum, “mach’ doch mal einen Punkt”, Pünktchen und Anton, wunder Punkt, Zeitpunkt, Standpunkt, Schwerpunkt setzen, der springende Punkt, punktgenau, pünktlich, Dreh- und Angelpunkt, Knotenpunkt, Standpunkt und nicht zuletzt der Mittelpunkt. Der Punkt spielt auch in unserem Sprachraum eine wichtige Rolle. Und das wundert nicht. Aus einem Punkt kann alles entstehen, hier ist der Beginn. Bindu steht deswegen auch für “Samen” auch für den Klang, mit dem alles gesät wird. Letztlich steht es hier für den Punkt auf der Stirn, für das dritte Auge zwischen den Augenbrauen, für den Geist, für die Einpunktigkeit und für das zur Ruhe bringen des Geistes. Das ist das Yoga Ziel.

Keine Gegensätze: Wissenschaft und Spiritualität

Dass es gar keine Rolle spielt, was die Menschen tun und welchen Werdegang sie haben, um am Ende doch die Spiritualität für sich zu entdecken, das zeigt die US-amerikanische Sängerin Snatam Kaur Khalsa nur zu gut. Die heute in New Mexico Lebende ist eigentlich Biochemikerin. Doch avancierte sie zu einer der populärsten Musikerinnen der Yogaszene: eine wundervolle Stimme, Chants, die alles vergessen lassen… eine Kostprobe: